Samstag

Die sechste Woche in Indien - Week six in India




"Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann."
Leo Tolstoi

Eine Neue Woche bricht an. Routine könnte man meinen, bei einigen Abläufen im Klinkalltag verhält sich jenes auch so.
Mit einer chronisch, fortgeschrittenen, wie schweren Erkrankung ist das jedoch nicht so. Man muss sich in Geduld üben. "Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann." Dieses Sprichtwort ist sinnbildlich.

Sie wissen vielleicht schon, daß ich gerne versuche mit umschriebenen Bildern, Ihnen, als geschätzten Leser, eine gedanklich, visuelle und gefühlsnahe Teilnahme zu ermöglichen, bemüht bin.

Der Frühling ist gekommen, wir haben Mitte August, dennoch möchte ich, dass Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht. Eine fruchtbare, wunderschöne Zeit, der Neuerung, übringens meine liebste Jahreszeit. 

Der Wandel ist spürbar, fühlbar mit allen Sinnen berührt uns nach dem häufig langen und kalten Winter der Neuanfang. Das Leben erwacht, Vögel zwitschern wieder und die ersten zarten Krokusse kämpfen sich mühsam durch die letzten Schneereste. Mensch und Tier blühen ebenfalls auf. Ein immerwehrender Kreislauf nimmt seinen Lauf, immer wieder ein Faszinosum und eine Zeit der Veränderung; hin zu neuem Leben. Ähnlich können sie sich meine aktuelle Situation vorstellen. der Frühling ist angekommen, erste wärmende Sonnenstrahlen erwecken das Wachstum ebenso im innerern meines Körpers. 

Langsam oft nur unterbewusst oder unbewusst wahrnehmbar. Schaut man jedoch genauer hin, wird man sich dessen bewusst, daß in vielen kleinen Schritten wieder zusammen wächst, welches in der kargen Landschaft das Leben wieder sichtbar werden lässt. Sowie die zarten Pfllänzchen im Frühjahr, oftmals über Wochen von erneutem Schneefall oder Frost heimgesucht werden, so verhält es sich auch in meiner Situation. 

Ungeduld war eine meiner negativen Charakter Eigenschaften, kommen wir nun  zurück zur Überschrift. 
Ich bin der festen Überzeugung, daß wir nur aus der Krise besonders stark wachsen oder gar reifen können. Nehmen wir die klassischen Meisterwerke großer Komponisten, sie alle hatten große Schicksalschläge zu verkraften und in den größten, häufig gesundheitlichen Krisen schrieben sie zeitlose Weltgeschichte.
Neue Mobilisiserung ist in der Form gefragt, ähnlich einer kleinen, manchmal zerbrechlichen Jungpflanze, die trotz der Naturgewalten überlebt. Es wäre auch zu früh und nicht der Natur des Organismus entsprechend bereits ein Fazit zu ziehen. Ein Kind wächst nicht in neun Wochen, sondern über neun Monatr. Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht. Ich denke, Sie lieber Leser sind wahrscheinlich unruhiger bei dem lesen, als ich es hier vor Ort bin. Ich befasse mich seit jahren leidenschaftlich mit wissenschaftlcihen Erklärungen und Zusammenhängen. Hierbei bin ich zu einem großen Anhänger der integrativen Medizin geworden. 
Ich versuche statt mich nur auf Symptome und weniger auf deren Ursache auf das Gesamtbild einer Situation zu konzentrieren. ich probe mich in Geduld, in viel Geduld. Auch die Kraft und Macht der Gedanken und die immerwährende Arbeit daran, ist ein massgelicher Bestandteil. Es ist neben meinem "Erwachen" zu neuen Leben, welches nicht tagtäglich an Veränderungen von großer Tragweite erscheinend, sichtbar abläuft, höre ich in mich hinein und stelle fest, das sich wie bei einem Jahreszeitenwechsel die Natur in unscheinbar, kleinen Wundern zu einem großen, allumfassenden Ganzen zusammenfügt. 
Ein Prozess des Absterbens geht der Erneuerung bevor. 

Heute werde ich leider wieder geplagt, von starke Schmerzen der Handgelenke und der Muskeln, 
ich könnte mich darauf konzentrieren, tue ich aber nicht. Die Physio Therapie wird durchgezogen! Nachdem wir letzte Woche mit dem Walker mit Rädern bestückt das richtige Lauftraining begonnen haben, kommt diese Woche eine gewaltige, neue Aufgabe hinzu. Mein hauptsächliches Problem hierbei ist die Balance und die koordinierte Struktur jenes Automatismus. 
Seit Jahren für mich kein Automatismus mehr, nun wird umgestellt auf eine Laufhilfe ohne Räder. Wo liegt denn der Unterschied?, mag der Ein oder Andere nun vielleicht fragen.

Um meinen Gleichgewichtsinn zu stärken, bin ich gezwungen jenen Walker hochzuheben und vor jeden Schritt vor zu setzten. Diese Zusatzaufgabe läßt einen wieder gewaltig instabil werden im wahrsten Sinne...
vor allem dem der Balance.

 Injektionen wie üblich, Puls, Blutdruck, Sauerstoff absolut normal kein Fieber.

Die neu gewonnene Kraft, die spürbar zunimmt ermöglichen mehrere Ausflüge in Delhi.
Die Hitze lässt etwas nach. Neue sehr nette Mitpatienten reisen an und neue Freundschaften enstehen. 
Meine Lyme Mitpatientin Kyla reist morgen ab, Ihr Spect Scan hat sich deutlich verbessert, die nächsten Monate werden zeigen wie sehr Sie profitiert hat. CD 57, ein spezieller Lyme Wert wird mit Spannung erwartet...

Immer noch starker Nachtschweiss, Sodbrennen, starke Sensibilität und Empfindsamkeit, Hunger auf Schokolade...Reaktionen hinter den Augen Glaukom/ Neuritis nervus opticus Druckschmerz, Bewegungsschmerz des Augapfels auffällig. Ich möchte mein nächstes Procedure...
Hat Dr Ashish mich gehört? Er erscheint zur Visite.

"In normaler Umgebung zuhause werden sie noch deutlicher ihre Verbesserungen wahrnehmen", meint er. Er hat meinen Blog gelesen und er ist beeindruckt  
Dieses auf und ab, sagt er mir, dieses Durchleben aller Sypmtome ist ein Zeichen des Heilungsprozesses, es ist ein gutes Zeichen, der Körper arbeitet.

Ja, mein Immunsystem kämpft, ich spüre es. Ebenso beginnt es nun noch verstärkter in Delhi zu regnen. Der Monsoon ist noch lange nicht vorbei, die Millionen Metropole geht unter...entweder im Stau oder in Form von Überschwemmungen...

Für den Geist eine Herrausforderung, denn kein Tag gleicht dem anderen. Man muss sich stets auf Veränderungen einstellen. Was gestern noch unmöglich oder machbar mag den nächsten tag wieder gänzlich umgekehrt sein.
Besonders, die nun gehäuft erfolgten großen Stammzellen Infusionen bewirken starke Reaktionen. 

Am Dienstag nun ein erster langer Lauf , aufrecht mit gerader Wirbelsäule und optimaler Gewichtsverlagerung auf die Beine, schaffe ich es von der Physio bis in den Injektions Raum und zurück!
Dr Shroff zeigt mir in langen Übungen, wie ich wieder richtig laufe. Die Automatismen des Hüftschwungs und Gewichtsverlagerung auf die Beine müssen wieder erlernt werden.
Ich habe merklich mehr Kraft und Gefühl in meinen Beinen, und allgemein eine gewaltige Schmerzreduktion! 
Dieses ist eine Konstante.

Erster Lauf ohne Unterstützung freihändig. Es ist sehr schwer die Balance zu halten. Ähnlich einem Astronaut, der sich wieder an Gravitation gewöhnen muss, hat mein Gehirn Schwierigkeiten der Koordination linker Arm, rechtes Bein... rechter Arm nach vorn und mit linkem Bein gleichzeitig einen Vorwärtsschritt - unfassbar schwierig umzusetzen. Jedoch mit viel Willenskraft, gelingt es mit gleichermassen viel Konzentration und Kraftaufwand. Spürbare Erschöpfung danach.

Nachdem ich mich ausgeruht habe, belohne ich mich mit Cappucino und Schoko Torte im Day Coffee im Green Park.

Tägliche Gewitter und Monsoon Stürme am nachmittag und abend beschleunigen eine baldige Rückkehr.

Für Mittwoch Vormittag geplant ist mein viertes Procedure wird mir mitgeteilt. Drei Tage ins Zweithospital in Gautam Nagar. Von anderen Patienten habe ich gehört, das ist der Epidural Katheter:...Effektiv, aber unangenehm.
Am Freitagabend darf ich voraussichtlich zurück in mein Zuhause hier, in die Nu Tech in mein kleines, feines blaues Zimmer.

Dienstag vormittags erfolgt eine Blutentnahme, wie immer vor geplanten Procedure, ich empfinde jene als sehr gründlich und beruhigend.  Zur Zeit erhalte ich häufig zwei intramuskuläre Injektionen am morgen, und am   abend IV (intravenös) in die Handvene. meine Stammzellen.

Am Dienstag Abend ein Anruf . Dr. Prince, der diensthabende Arzt kommt zur Besprechung und Ankündigung der aktuellen Laborbefunde. Dr. Ashish ist am Apperat und erläutert mir, meine Leukos(Leukozyten) seien sehr hoch: Das bedeutet, kein Procedure morgen.
Cefotaxim oral zuzüglich der anderen Antibiotika bis Sonntag, dann IV Antibiose während der drei Tage um das Procedure sicher durchführen zu können.
Geschwollene Knie und Fußknöchel seit 2 Tagen haben erahnen lassen, das neben der Neurotoxine ein weiterer akuter entzündlicher Prozess abläuft.
am kommenden morgen werde ich um eine Urinprobe gebeten. Die Antibiose wird umgestellt auf Floraxin, neben dem Ranititin Magenschutz, und weiteren Begleitmedikamentationen heißt es erneut sich in Geduld zu üben.
Physio Lauftraining wird weiter durchgeführt, trotz Schmerzen und Schwellungen. Die Nebenwirkungen der multiplen Antibiose bemühen wir mit Samento,B Vitaminen und Coriander zur Entgiftung zu entschärfen....
Müdigkeit, Schlafen, Injektionen und die Physio, bestimmen neben Herxheimer und Heisshunger den Tagesablauf. Ich verbringe einige Tage im Bett und beobachte wiederum, infolge der Infektion ein starkes schwitzen...
Am Sonntag Abend beginnen die IV Antibiotika zur Vorbereitung für das montägige Procedure! 

"Alles nimmt ein gutes Ende, für den der warten kann."  Leo Tolstoi


"Everything has a happy ending for those who can wait."











A New week begins. Routine one might think that some processes in the clinic everyday acts of that same way.





With a chronic, advanced, such as serious illness that is not the case. You have to be patient. "Everything has a happy ending for those who can wait." This proverb is symbolic.











You may already know that I try to be happy with localized images, you as our valued readers a mind, I am trying to enable visual gefühlsnahe participation.






Spring has come, we have mid August, but I want you to imagine what it is like when nature comes back to life. A productive, wonderful time, innovation, Traderjob my favorite season.











The change is tangible, palpable with all your senses are affected by the often long and cold winter of the new beginning. The life awakens, birds chirp again and the first tender crocus struggling with difficulty through the last remnants of snow. Humans and animals to flourish as well. A ongoing cycle takes its course, always a fascination and a time of change, the way to new life. Similarly, they can think of my current situation.Spring has arrived, first warming sun rays raise the growth as well the inner of my body.











Slowly, often subconsciously or unconsciously perceived. Looking more closely, however, one is aware that in many small steps again together, grows in the barren landscape that life can again be seen. As well as the delicate Plant in the spring, often over weeks of renewed snow or frost hit, it's the same in my situation.






Impatience was one of my bad points, we now return to the title.





I am firmly convinced that we grow only out of the crisis particularly strong or mature.Take the classic masterpieces of great composers, they all had to cope with large setbacks and in the greatest health crises often they wrote timeless world history.





New Mobilisation is required in the form similar to a small, sometimes fragile young plant that survives in spite of the forces of nature. It would also be too early and not the nature of the organism according to already draw one conclusion. A child is not growing in nine weeks, but over nine months. The grass is not growing even faster when you pull it.
 I think you might be, dear reader, probably reading in the restless than I am here on site. Years since I deal passionately with scientific statements and contexts. 
 I've become a big supporter of integrative medicine.






I try instead to concentrate only on symptoms and less on the cause of the overall picture of a situation. I am a trial in patience, patience. The strength and power of thoughts and the constant work on it, is a huge part. It is next to my "awakening" to new life, which does not expire every day appearing to changes of great consequence, visible, I listen to myself and realize, which is insignificant as a change of seasons, the nature of small miracles into one great assembles all-encompassing whole.





A process of dying goes before the renovation.






Today I will unfortunately plagued by severe pain of the wrists and the muscles,





I could focus on, I do not. The Physio Therapy is pulled through! Once we started last week equipped with the Walker with the right wheels running, comes this week added a huge new challenge. My main problem here is the balance and the coordinated structure that automatism.





For years, for me, not automatic, is now being switched to a walker without wheels.Where is the difference?, Like the one, or ask other now, perhaps.










In order to strengthen my sense of balance, I am forced to lift and to those Walker before each step before sat. This additional task can be a powerful unstable again in the true sense ...





especially the balance.

 Injections, as usual, pulse, blood pressure, oxygen is absolutely normal no fever.





The newly gained power, which increases significantly allowing multiple tours in Delhi.





The heat can be for something. New very nice fellow patients to travel, new friends welcome in the hospital.





My fellow patient Lyme Kyla is leaving tomorrow,  the Spect Scan has improved significantly, show the next months will be how much you have profited. CD 57, a special Lyme value is eagerly awaited ...











Still heavy night sweats, heartburn, high sensitivity and sensibility, hungry for chocolate ... reactions behind the eyes of glaucoma / optic nerve neuritis, pressure pain, pain of the eyeball movement striking. I want my next procedure ...





Dr Ashish has heard me? He seems to visit.











"In a normal environment at home, they will perceive more clearly its improvement," he says. He has read my blog and he is impressed





This up and down, he tells me all this re Sypmtome is a sign of the healing process, it is a good sign that the body works.






Yes, my immune system fights, I can feel it. Likewise, it starts to rain nunnoch to increased in Delhi. The monsoon is far from over, the big city goes under ... either in a traffic jam or in the form of floods ...











A challenge similar to the mind, because no two days are alike. You have to always adjust to changes. What yesterday's feasible or impossible may be back the next day completely reversed.





Tuesday first long run, upright with a straight spine and optimal weight distribution on the legs, I get from the physio back in the Injection and space!





Dr Shroff shows me as I walk properly again. The automatism of the hip and weight shift to the legs have to be re-learned.











First run without the support of his claims. It is very difficult to keep the balance.Similarly, an astronaut who has to get used to gravity again makes my brain difficulties of coordination left arm, right leg ... right arm forward and left leg simultaneously with an impetus to move ahead - incredibly difficult to implement. However, with a lot of will power, it is equally successful with a lot of concentration and effort. Noticeable fatigue afterwards.











After I have rested myself, I reward myself with a cappuccino and chocolate cake at the Coffee Day at Green Park.






Daily thunderstorms and monsoon storms in the afternoon and evening expedite a speedy return.






Scheduled for Wednesday morning is my fourth procedure is advised. Three days into  second hospital in Gautam Nagar. I've heard from other patients, that is the epidural catheter: ... effective but unpleasant.





On Friday evening I shall probably return to my home here in the Nu Tech in my small, delicate blue room.






Tuesday morning is a blood sample, as always before the planned procedure, I feel that as a very thorough and reassuring. Currently, I often receive two intramuscular injections in the morning and evening on IV (intravenous) in the handvest. my stem cells.











On Tuesday evening a phone call. Dr. Prince, the duty doctor arrives to the meeting and announcement of the latest laboratory findings. Dr. Ashish calls me on the phone and is explaining my Leukos (leukocytes) were very high: No procedure tomorrow.





Cefotaxime plus other oral antibiotics until Sunday to carry out then IV antibiotics during the three days around the procedure safely.






Swollen knees and ankles for two days, give an idea, which runs alongside the neurotoxins another acute inflammatory process.





Next morning I am asked for a urine sample. The antibiotics will be changed to Floraxin, is next to the stomach Ranititin protection, and other Medications again to practice. Patience.





Physio training course will remain in place despite the pain and swelling. The side effects of multiple antibiotics, we try with Samento, B Vitamin Complex and Coriander (Chinese Parsley) defuse the detoxification ....





Fatigue, sleep, injections and Physiotherapy determine next Herxheimer and ravenous the day. I spend some days in bed and watch again, sweating as a result of infection, a strong ...






"Everything has a happy ending, for those who can wait." Leo Tolstoi

Mittwoch

Achte Woche - Das Ganze ist mehr als die Summe ihrer Teile.

Es ist nun bereits Anfang September.

 Der Monsoon ist dieses Jahr sehr intensiv und besonders langanhaltend.
Sowie die mächtige Gewalt der Natur, uns Menschen und Tiere im Sturm überrascht, so wie sich unkontrolliert Wassermassen ausbreiten, möchte ich wieder auf die Lyme Borreliose
aufmerksam machen.
Das zerstörerische Potential, das Inferno in einem Organismus und die Folgeschäden, lassen sich ebenso schwer bereinigen.
Mein Körper ist mit Aufraümen und mit Reperaturmassnahmen beschäftigt.
Mein Immunsystem fängt an "hoch zu fahren", das kostet Kraft und vermittelt zugleich HOFFNUNG.

Am Sonntagabend wird eine große Infusion mit Stammzellen verabreicht. Bereits nach einer Stunde, spüre ich  unmittelbar die so ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung, als Reaktion.

Ich kann nur schlafen.
Am nächsten Morgen fühle ich mich besser, beobachte jedoch stark geschwollene Gelenke der unteren Extremitäten.

Ich bemerke hinter den Augen (retrobulär) starkes Stechen und Druckgefühl, die Tränenflüssigkeit fließt von alleine los. Ist das eine positve Reaktion auf mein Glaukom (Grüner Star) ?
Was sonst, mmhh. unglaublich.
Ich leide doch seit Jahren, eher unter trockenen Augen.
Weitere Veränderungen zu verzeichnen sind eine beginnenden Zunahme an Kraft und Ausdauer, vorallem des Gefühles und der Fähigkeiten, wieder von den eigenen Füßen getragen zu werden. Nur schon alleine kontrolliert gerade zu stehen- ist ein tolles Gefühl. LEBEN. Freiheit.
 Ich erobere mir meinen Körper zurück.
Wenn nur diese bleiernde Müdigkeit auch schon weg wäre und diese fiesen Gelenkschmerzen und massiven Migräneanfälle, die mich nun Schubweise plagen. Wieder ein Erfolg, denn richtig gelesen "Schubweise"!!!
Ich kannte keine schmerzärmeren Phasen oder beschwerdefreie Intervalle in all den Jahren.  Ich gehöre zu den zahlreichen Borreliose Patienten, die permanent- Tag ein Tag aus, voller Erschöpfung, mit starken Scherzen in unterschiedlichen Arealen leben musste.
 Schlafen, schlafen und nochmal schlafen. In so fern wieder ein elementarer Erfolg,  ich habe nun auch mal die Möglichkeit einfach aufzuwachen und aufzustehen, ohne mich wie in den schlimmsten Zeiten mit letzter Kraft nach über einer Stunde Anlaufzeit und mich maximal in Zeitlupe bewegen zu können.

Das Ganze ist mehr als die Summe ihrer Teile.
Jetzt heißt es durchhalten, nicht aufgeben, weder Hoffnung noch die Zuversicht.
Ich muss sagen, es fällt manchmal schwer und dieses ist und bleibt immernoch eine der größten Herausforderungen in meinem Leben.
Sechs Jahre Fehlschläge, 30 Jahre medizinsches Kuriositätenkabarett und die lange Unwissenheit über die Ursache meiner massiven Beschwerden, dürfen mich jetzt nicht zermürben. Mein gutes Zureden und der Erfahrungsaustausch mit Mitpatienten helfen weiter, ebenso höre und fühle genau in mich hinein, die alten Symptome, die mein Leben so lange regiert haben in einer unvorstellbaren Dominanz, Sie gehören hoffentlich zum Heilungsprozess, in so fern, daß es sich hierbei letztendlich um sogenannte Erstverschlimmerung vor Besserung handelt.
-Du bist was du denkst.-

 Montag früh beuge ich mich den Beschwerden, ich habe höllische schmerzen in meinem ganzen körper und übelste migräne. Das ist kein Ponyhof hier, aber ich WILL gesund werden und ich weiß hier kann ich den Weg ebnen. Langsam aber sicher zurück ins Leben.
Nach festem Schlaf, erwache ich mit Hungergefühlen und schaffe es am nachmittag 15Min. zur Physiotherapie, ich falle erschöpft in mein Bett.
Am Montagabend bekomme ich die sonstigen intramuskulär verabreichten Injektionen, direkt in die Handvenen injeziert.
Der Dienstag verläuft genau wie der Mittwoch. Dr. Shroff kommt in mein Zimmer und meint, das ist "normal".
Christine, dein Immunsystem fährt langsam hoch...das kostet Unmengen an Energie. Schlafen ist gut. Ruhe dich aus!

Mittwoch,  der 1.September. Ich fühle mich morgens immer noch richtig schwach." Hallo Kraft? Wo bist du?" Immernoch Warteschleife. Ich pausiere morgens und bleibe liegen, ich schlafe wieder.
Mein Körper und meine Gedanken verlangen nach Ruhe.

Ich merke, ich muss mich einfach schonen und den Organismus nicht gewaltsam überfordern.
Zeit und Geduld.
Es wird bald wieder besser sein. Am frühen nachmittag ist es soweit. Nach erfolgreicher Physiotherapie zieht es mich raus.  Das Wetter ist wunderschön, nach Wochen im Dauerregen, scheint die Sonne.

Los geht es und nun ein absoluter Geheimtip in Delhi in Sachen Einkaufen: "Industries Cottage Emporium", hinter diesem Namen verbirgt sich ein fünfstöckiges Kaufhaus! Da wenig los ist, kann man hier tolle handwerkliche arbeiten aus ganz Indien bewundern und sich einer wunderschönen Reizüberflutung für die Sinne hingeben!

 Nachmittags gegen 16 h Wolkenbrüche, der Monsoon ist ungewöhnlich lang dieses Jahr...
Endlich, endlich geht es mir besser! Die Schwellungen der Knie geht leicht zurück und ich fühle mich wieder belastbarer.
Hunger, Hunger, Hunger und gute Laune. Das ist mein guter Hypothalamus, es muss erste Verbesserungen im Gehirn geben.

Ich freue mich!
Alles wird gut! Ich weiß, ich bin auf der richtigen Fährte der Weg zur Heilung ist mein Ziel!
Da sind wir wieder bei Tolstoy: "Alles wird gut, für den der warten kann."

Am Donnerstag wird in der Physio mit Gewichten trainiert, ich laufe erstmals sicher ohne mich abzustützen nach unten und erstmals kann gerade laufen. ( Nicht mehr in gebückter Hatlung unter starken Schmerzen)

Krihna Janmah...heute ist ein hinduistische Fest. Viele Kinder sind heute angezogen wie Krishna...

Vor Treppen habe ich einen enormen Respekt, genau jenes "Treppenlaufen" wird nun verstärkt trainiert.
Schwindel und Schwierigkeiten motorischer Natur sind beim nachmittags Training verstärkt zu beobachten.
Einfache Anweisungen: " Rechter Arm und linkes Bein heben" sind anfangs nur unter maximaler Konzentration und nur unter größtem Kraftaufwand möglich. Die Balance gilt es wiederzufinden und zurückzuerobern.
Wir trainieren auf einem Gymnastikball sitzend, Gleichgewicht, Muskelaufbau und schulen den Gleichgewichtssinn.

Ich bin erstmals in freudiger Erwartung auf den anstehenden Spect Scan, der in den kommenden Tagen zum Vergleich mit dem Spect bei meiner Ankunft durchgeführt wird! Spannend und schön, alleine die Vorstellung, zu sehen, wie sich die bereits fühlbaren Verbesserungen,  visuell darstellen.

Am Freitag findet wieder ein Patienten/Angehörigen Meeting mit der Klinkleitung  vormittags in der Lobby statt. An diesem Meeting kann ich nicht teilnehmen, denn es ist einer jener Tage, die mich ans Bett fesseln. Am Samstag geht es mir wieder viel besser! Als ich in der Lobby auftauche, erfahre ich das Perry, seit über 10 Jahren, abhängig von einer Atemaschine, ohne jene atmet, schon stundenlang. Gänzlich ohne Maschine!
Die absolute Sensation hierbei, normalerweise ist die körpereigene Atmungsmuskulatur bei vollständiger Lähmung erschlafft. Perry atmet und atmet und atmet, am Monitor zeigen sich 99% Sauerstoff und ein regelmäßiger Herzschlag.

Ich werde diesen Augenblick nicht vergessen. Perry atmet und ich konnte zu ihm laufen und habe einen richtig guten Tag. Ich bin so gespannt auf den Spect Scan im Vergleich.
Die letzte Woche, der ersten Runde,  in Indien hat begonnen...

Samstag

Lyme disease the Final round Not forgotten.

Under Our Skin - Lyme Disease Documentary Trailer

Shocking Lyme Disease Documentary - Under the Eightball

Die fünfte Woche in Indien - Week Five in India

Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist nicht leicht, jedoch erstmals in all den Jahren habe ich echte Hoffnung. Ein greifbares Ziel vor Augen. Jede kleine Veränderung zählt. Jeder Tag ist ein neuer, kleiner Schritt zurück in ein gesundes Leben. Ich spüre das Leben in mir wachsen, nehme die täglichen Injektionen an Embryonalen Stammzellen mit einer inneren Umarmung auf. Dieses Leben gibt mir Leben. Ich kann es spüren, kleine, feine recht leise manchmal laute Fortschritte. 

Bei so magnigifaltigen Symptomen, in den unterschiedlichsten Bereichen ist es sehr schwierig zu differenzieren welche Beschwerden in den Hintergrund treten. Dennoch ich bin sehr intuitiv und sehr verbunden mit meinem Körper. Kritisch beobachtend stelle ich fest und bemerke mehr und mehr es tut sich etwas.

Ich möchte wieder zu einem bildlichen Vergleich greifen, um das Bild zu verdeutlichen.

Seit Jahren treibe ich im offenen Ozean, lange Stunden voller Dunkelheit, in einsamen Nächten, weit weit draußen, ohne Land in Sicht, abgeschnitten von der Menschheit und oftmals von den Menschen, die ich liebe, die mich lieben und brauchen. Immer wieder halte ich Ausschau nach dem rettenden Landstreifen.
Dann endlich, das ersehnte Ufer, es war oftmals in Sichtweite. Von Therapie zu Therapie, alles habe ich unternommen, welches wissenschaftlich, emotional sowie rationell sinnvoll erschien.

Ich kam dem Ufer langsam näher, jedoch erreichen konnte ich es nie. Schlimmer -  immer und immer wieder wurde ich hinausgetrieben, hinaus, zurück ins offene Meer.  Eine ausweglose Situation. Verzweifelte einsame Stunden, verängstigt, darüber das alles noch viel schlimmer wird.
Es wurde schlimmer. 
 In diesen unzähligen, stürmischen und dunklen Stunden, in einer wirklich verzweifelten, oft scheinbar ausweglosen Situation, war es schwierig nicht daran zu verbittern. 
Sowie sich jeder Sturm wieder legt, hatte ich auch wieder den Kampfgeist, wieder den Glauben und die Hoffnung, sobald die Sonne schien.

Ich bin hier herein geraten, es gibt auch einen Weg heraus einen Weg zurück. Alles ja wirklich Alles würde ich tun um diese Erkrankung zu überwinden, alles welches keinem anderen Menschen, oder Lebewesen schadet.

Bohre mir ein Loch ins Gehirn, habe ich häufig gedacht. Hänge mich doch jemand kopfüber auf, wie eine Fledermaus, wenn es hilft. 
Schenke mir ein neues Leben. Man gebe mir mein altes, vermeintlich gesundes Leben zurück! 

Die Kontrolle über mein körperliches und geistiges Dasein.
Die Erreger in meinem Gehirn und in meinem Körper breiteten sich mehr und mehr aus.
Ein Kampf gegen Titanen oder gegen Windmühlen. Meine ureigene humane Existenz, mein Recht auf mein Leben, was passierte hier nur? Als junge Mutter ist es furchtbar, in so vielen Bereichen nicht für seine Kinder aktiv dasein zu können.
Schlimmer noch meine Kinder sahen mich in dieser ausweglosen Lage!

Rentner(in) zu sein, schwerbehindert somit meinen gesellschaftlichen Status zu verlieren, war schmerzhaft, aber rein materieller, egoistischer Natur. Meine Familie ist mein größter Erfolg, mein Halt und gab mir immer wieder  die Kraft und den Mut weiterzukämpfen. 
Meine Kinder und die unaufhörliche Unterstützung durch meinen Mann, haben mir immer wieder Vertrauen gegeben, diesen nicht endenden Alptraum durchzustehen.
Ihre Liebe und Unterstützung neben der meiner Mutter, meiner engsten Freunde, die mich "trugen", wann immer sie konnten, die mir Mut zu sprachen, unglaubliches Verständnis aufbrachten, habe mich das Unverständnis ja gar die Anfeindungen so mancher Menschen überstehen lassen. Ignorante Ärzte, die mir Medikamente verweigerten, die ein Fortschreiten hätten verhindern können. Antibiotika, ein zu Unrecht verteufelter Segen für die Menschheit, haben mich durch Langzeiteinnahme überleben lassen.

Mutigen Ärzten, die sich mir angenommen haben, mir zur Seite standen. Sie teilten meine Verzweiflung, meine Schmerzen und meinen Kampf. Sie sprachen mir Mut zu in der Dunkelheit.

Ich glaube an das Gute.
Es muss ihn geben den Weg, ziellos auf dem Meer treibend, wohin sollte ich nur navigieren? Welche Richtung ist die richtige? 
Die Therapien und Erkenntnisse bei Lyme sind so unterschiedlich und vielfältig, wie die Auswirkungen dieser Erkrankung, wenn sie einen chronisch Schach matt setzt. 

Eine medizinische Debatte besteht selbst unter Ärzten, Wissenschaftlern und Naturheilpraktikern. Jeder segelt in eine andere Richtung, auf welches Boot sollte ich nur steigen? Ich habe Nächte gelesen, in kleinen Etappen, denn ich konnte doch kaum mehr etwas sehen, geschweigedenn mich konzentrieren. Es folgte wieder ein neuer Therapieversuch, welches Boot sollte ich nur nehmen. Welche Schiffe waren überhaupt in meiner Reichweite? Einige Male konnte ich auf die Hilfe vorbeikommender Boote zurückgreifen. Ich beschloss, mir ein Zeitlimit von maximal 3-6 bis 12 Monaten, also bis zu maximal einem Jahr zu geben, um bei vergeblichem oder nur minimalen Erfolg einen erneuten Richtungwechsel einzuschlagen.

Von Misserfolg zu Misserfolg wuchs in mir meine eigene Urteilskraft und Navigationkenntnisse.
Meine Entscheidungsfähigkeit wurde geweckt und gefordert, wenn ich überleben wollte.

Denn ich war nicht alleine, tausende nein hunderttausende Schiffbrüchige konnte ich sehen.
Viele starben vor meinen Augen, an den direkten Folgen ihrer Situation oder an den sekundären Auswirkungen, Sie wählten den Suizid.
Hilflos musste ich zusehen, ich konnte diese Menschen nicht aufnehmen. Die wenigen Rettungsboote, die hilfbereiten Borreliose erfahrenen Ärzte riskierten Ihr eigenes Leben...

Lyme Borreliose ist eine verschwiegene Pandemie. Der größte Skandal, den ich mir auch nur vorstellen kann. Oft wünschte ich, es wäre nur ein böser Traum. Die Realität lähmte.Die Selbstmordrate ist unglaublich hoch, wenn die Erreger nicht schon töten, dann die Verzweiflung.

In vielen Bereichen wurde ich nun mein eigener Arzt, ich spürte in mich hinein. Wenn ich in der Starre des Entsetzens verharrte hatte ich schon verloren. Ich begriff, ich musste vielleicht, nein- sicherlich das Steuer übernehmen.
Die Eigenverantwortung wuchs.Meine Erkenntnisse und Erlebnisse, waren Sie noch so schrecklich, sollten mich stärken die Handlung in die eigenen Hände zu nehmen. Meinen Organismus kenne ich am besten.
Um anderen zu helfen, musste ich begreifen, daß ich selbst überleben musste.

Ein Lehrgang, ja es war eine Fortbildung und Ausbildung. Diese Erkrankung ist so jung, der Erreger Borrelia Burgdorferi wurde zumindest erst 1982 entdeckt und klassifiziert. Die Erkrankung ist wohl schon Jahrmillionen alt, wurde jedoch von Menschenhand manipuliert.

Alleine getragen von meinem Entsetzten und meiner Entrüstung entschied ich das Ruder selbst in die Hand zu nehmen, Proviant aufzunehmen...jedoch gezielt meiner Intuition zu folgen, meiner inneren Stimme. 

Mit meiner Indien Reise habe ich jenes Vorhaben maßgeblich in die Tat umgesetzt. Schon vor Antritt dieser Reise, wusste ich, diese Reise führt mich zum Ziel. Ich konnte das rettende Ufer nicht nur sehen, nein mehr als das, ich wusste ganz sicher diesmal wird es erreicht. Nie hätte ich gedacht, einmal nach Indien zu reisen, noch dazu aus medizinischen Gründen. Sage niemals nie, war jedoch immer mein Motto. Ich bin offen für die Welt, für neue Eindrücke und Erfahrungen, in dem ich gerne über den Horizont hinaus schaue. Zu enge Konventionen liegen mir nicht. Nur wer sich öffnet kann empfangen. Stillstand ist der Tod. Nun bin ich hier. Mir wird zwar kein Loch ins Gehirn gebohrt und ich werde auch nicht wie eine Fledermaus kopfüber aufgehangen, aber so weit weg von diesen beiden Äusserungen sind wir nicht.

"Procedure" bedeutet nichts weiter als großer, operativer eingriff. Millionen und aber Millionen an Baby Stammzellen, wie ich Sie auch gerne nenne werden spinal eingebracht. Spinalkanal und Gehirn sind miteinander verbunden. 
Bohre ein Loch in meinen Kopf...
Die darauffolgenden Ruhephasen gleichen dem Hängen einer Fledermaus in so fern, das beispielsweise das Bettende hochgelagert wird. Oder bei den Eingriffen diverse und unterschiedliche Positionen eingenommen werden, meinen Phantasielösungen mehr entsprechen als je vermutet...

Nun endlich, am Vorabend werde ich vom morgigen Procedure in Kenntnis gesetzt. Oh ja ich bin so bereit, es glaubt kein Mensch! Jetzt habe ich eine Lösung greifbar, mir wird geholfen. Effektiv!
Es ist logisch, die Entzündung in meinem Gehirn und die darausresultierenden Läsionen im Gehirn, war eines der hauptsächlichen Ursachen für mein katastrophales Vegetieren.
Das ist Wissenschaft vom Feinsten. Kein Experiment!


Los geht es das dritte Procedure findet im Hause statt. Dritter Stock in den Operationssaal. Dort angekommen begrüßt mich Dr. Ashish. Ich habe die Kraft und die Zuversicht, er bittet mich einige Schritte zu gehen, um meinen Zustand zu beurteilen und zu begutachten. Statt drei mühsamer schlüfriger Schritte, gelingt es mir bereits relativ aufrecht eine behutsame Runde um den OP Tisch zu bewältigen. Es ist wesentlich weniger schmerzhaft meine Wirbelsäule dabei gerade zu halten. Den Eingriff empfinde ich auch nicht als sehr schmerzhaft.

Währenddessen erfahre ich, zu meiner großen Erleichterung, nur 1 Stunde in Rückenlage liegen zu müssen und Jenes sogar im eigenen Zimmer sein wird!

Nun nach dem Eingriff spüre ich zunehmende Beschwerden. Die Schmerzen sind stärker im Anschluss. Meine  Hüfte pocht, Druckschmerz, wieder massive Taubheit und Kribbeln. Eine Verstärkung der Parasthesien zeigt sich und die Beine werden schwerer und schwerer.

Der nächste Tag ist hervorragend, die Linderung ist eingetreten. Am Tag 2-3 nach allen Procedure hatte ich jedoch wieder Reaktionen, die sich mit starke körperlichen Schmerzen bemerkbar machten. Besonders auffällig wiederum in allen 12 Gehirnnerven.
Ein extremer Hirndruckschmerz ist zu verzeichnen. Druck auf den Ohren. Wundgefühl der Rippen und fühlbare Reaktionen in etlichen, inneren Organen.
Ich möchte betonen, das mir diese Schmerzen alle sehr bekannt sind. Es sind meiner Interpretation nach Heilungsprozesse, die aktiviert werden und sich in einer Erstverschlimmerung darstellen.

Neben den Procedures werden weiterhin täglich intramusküläre Stammzellen Injektionen durchgeführt. Zweimal am Tag findet die intensive, wie professionelle Physiotherapie statt.
Wir gehen nun auch zu täglichen Laufübungen über, im wahrsten Sinne des Wortes ein Balanceakt.
Selbstvertrauen, Zuversicht wachsen. Der Glaube an die Embryonalen Stammzellen und an meinen Willen auf Heilung sind spürbar.
Mehr und mehr werden Unternehmungen zur Selbstständigkeit. Eine weitere deutliche Schmerzreduktion ist spürbar! Im Green Park Viertel bin ich schon bekannt wie ein bunter Hund. Blond, hellhäutig und mit Rollstuhl bestückt falle ich natürlich auf.
Freundliche und überschwängliche" Namaste" Rufe hallen mir entgegen! Mitten in dem chaotischen Verkehr und inmitten des quirligen Treiben, werden Unternehmungen zu einer normalen Selbstverständlichkeit.

Die Welt hat mich wieder oder ich die Welt? Quer über die Straße, kein Problem mehr. Nichts ist unmöglich, wo ein Wille da ein Weg. Die Zuversicht trägt mich.

Die Nu Tech Mediworld, meine Klinik hier, ist die schützende Seifenblase in die ich mich wieder zurückziehen kann. Die faszinierende wie fremdartige Außenwelt zieht mich wiederkehrend magisch an. War ich doch jahrelang im "Gefängnis", mehr oder weniger in der Isolation.
Mein Fazit für diese Woche: Ich komme merklich zu mehr Kraft, Ausdauer und zur einer Linderung meiner Krankheitsanzeichen.
 Unabhängigkeit und echte Hilfsbereitschaft meiner Mitmenschen sind eine tolle Mischung.
Das einzige Manko geschwollene Knie, Fussknöchel und auftretende Rückenschmerzen, die sich unter der  noch andauernden Antibiose abzeichnen. Zur Erklärung die Lyme Bakterien können sich in Zysten zurückziehen und haben gewisse Oberflächenproteine, gar einen  Biofilm, die nur schwer eine Vernichtung der Erreger zulassen. Jene Beschwerden sind so genannte Herxheimer Reaktionen, also Nebenwirkung und ein absterben der Toxine, welche freigelassen werden. Zur Entgiftung nehme ich Koriander ein und Chlorella eine bestimmte Algenart. Zusätzlich zu Magenschutz, Colostrum zum Immunaufbau und Vitamin B Komplex, Vitamin Q 10 samt einem Liter Elektrolytlösung. 
Am Freitagabend ein kleines Highlight im Klinikalltag, die Patienten treffen sich zwecks gemeinsamen Abendessen unten in der frisch renovierten Lobby.
Weitere Ausflüge werden unternommen, unter anderem geht es zum großen Erlebniscenter,dem Select City Walk.

Ein bis zweimal per Woche bekomme ich intravenöse Stammzellen über meine Handflächen verabreicht.
Ich habe Heißhungerattacken, die ich nur von meinen zurückliegenden Schwangerschaften kenne.
 Meine Lyme Kollegin Kyla aus Kalifornien steht kurz vor Ihrer Heimreise. Entspannt fiebern wir dem abschliessenden Spect Scan entgegen.
Das Spect sieht gut aus, eine deutliche Verbesserung ist eingetreten!

Migräne ist das Übelste überhaupt, auch Kyla hat darunter zu leiden und hatte sogar einen massiven Anfall zu überstehen. Mir macht ebenso ein Druckschmerz hinter den Augen, und Pochen hinter der Stirn zu schaffen.
Erholungsphasen werden genommen. Nachwievor kann ich nicht planen. Ich begreife, noch auf sehr wackeligen Beinen zu stehen. Es entbehrt nicht einer gewissen Logik das Zeit gebraucht wird, mehr Geduld und mehr Zeit. Einiges ist schon viel besser. Ich vertraue in die gute Wissenschaft der Embryonalen Stammzellen.

Alles wird gut! Alles ist möglich.


The Journey is the Destination 
  
The road is not easy, but the first time in all the years I have real hope and a tangible goal.Every little change counts. Every day is a new, small step back to a healthy life. I feel the life growing inside me, the daily injections of embryonic stem cells to assume an inner embrace.This life is my life. I can feel it, small, very fine quiet sometimes loud progress.
With so magnicficant symptoms in different areas, it is very difficult to differentiate which symptoms appear in the background. However, I am very intuitive and very connected with my body. Critical watching, I notice, and notice more and more it does something...
  
I would again resort to a visual comparison to help clarify the picture.
For years I drive in the open ocean, long hours of darkness, lonely nights, far far out, no land in sight cut off from humanity, and often by the people I love who love me and need. Again and again I am looking for the saving strip of land. At last, the longed-for shore, it was often in sight. From therapy to therapy, everything I've done, which appeared scientific, emotional and rational sense.
I came to the shore slowly, but I could never reach. Worse, I was driven out again and again back out into the open sea. A hopeless situation. Desperate lonely hours scared, about all this is much worse. It was worse.
 
In these countless, stormy and dark hours, in a really desperate, often seemingly hopeless situation, it was difficult not to exacerbate it. As each storm subsides again, I also had the fighting spirit back, again the faith and hope, as soon as the sun was shining.
I got in here, there is a way out a way back. Everything really, all I would do so in order to overcome this disease, everything which no other people or animals hurt.
Drill a hole in my brain, I have often thought. Hangs upside down on anyone but me, like a bat, if it helps. Give me a new life. Give me back my old, supposedly healthy life!
The control of my physical and spiritual existence. The agents in my brain and my body spread out more and more. A fight against titans or against windmills. My very own human existence, my right to my life, what happened here only? As a young mother, it is terrible to not being in so many areas can actively for his children. Worse, my children saw me in this hopeless situation!
to retired (in his), thus severely lose my social status, was painful, but purely physical, selfish nature. My family is my greatest success, my support and always gave me back the strength and courage to fight on. My children and the constant support of my husband, have given me confidence again and again to see this never-ending nightmare. Your love and support, apart from my mother, my closest friends who helped me "" whenever they could, talked to me about courage, mustered incredible understanding, have let me survive the lack of understanding yes even the hostility of so many people. Ignorant doctors who refused me medication that would have prevented a progression. Antibiotics, a devilish wrong blessing for mankind, have let me survive through long-term use.
Courageous doctors who have accepted me, I stood to the side. They shared my despair, my pain and my struggle. She talked to me about courage in the dark.
I believe in the good. It must give him the way, aimlessly drifting on the sea, where should I move it? Which direction is the right one? The treatments and findings in Lyme are so diverse and varied as the impact of this disease if they have a chronic dull chess sets.
A medical debate exists even among physicians, researchers and natural healers. Each sail in another direction, on which boat should I get it? I have read and nights, in small steps, because I could see hardly anything, concentrate geschweigedenn. This was followed by another new therapy trial, which boat should I take only. What ships were ever in my reach? Some times I could rely on the help of boats passing by. I decided to give me a time limit to a maximum of 3-6 to 12 months, ie up to a maximum of one year to pursue in vain, or only minimal success a new direction of change.
From failure to failure in me grew my own discernment and navigation skills. My decision-making ability was awakened and asked if I wanted to survive.
For I was not alone, no, thousands, hundreds of thousands shipwrecked I could see. Many died before my eyes, on the direct consequences of their situation or to the secondary effects, you chose suicide. I had to watch helplessly, I could not absorb these people. The few lifeboats Capable disease experienced doctors risked your own life ...
Lyme disease is a silent pandemic. The biggest scandal, which I can only imagine. I often wish it was just a bad dream. The reality lähmte.Die suicide rate is incredibly high, if not already kill the pathogens, then the desperation.
  
In many areas, I now became my own doctor, I felt inside myself. If I remained in the stupor of horror, I had already lost. I realized I had, perhaps, take-no doubt the tax. The ownership wuchs.Meine insights and experiences that you were so terrible, I should strengthen the act in their own hands to take. My body I know best. To help others, I had to realize that I had to survive themselves.
A course, yes it was a training and education. This disease is so young, the pathogen Borrelia burgdorferi has been detected at least until 1982 and classified. The disease is probably even millions of years ago, but has been manipulated by man.
Alone taken from my horrified and my indignation, I decided to take the helm himself in the hand, provisions to be incorporated ... but to follow my intuition specifically, my inner voice.
With my trip to India I have realized that major projects into action. Even before the start of this journey, I knew that this journey leads me to the goal. I could see not only the saving bank, no more than that, I knew for sure this time it is reached. I never thought, even to travel to India, even to medical reasons. Never say never, but it was always my motto. I am open to the world for new impressions and experiences in which I like to look beyond the horizon. Too narrow conventions do not lie. Only those open to receive. Standing still is death. Now I'm here.Although I will not have a hole drilled into the brain and I will not even hang upside down like a bat, but so far away from these two statements we are not.
"Procedure" means nothing more than large intervened, operational. Millions and millions of baby stem cells, I would also like to call are introduced spinal. Spinal and brain are connected. Drill a hole in my head ... The subsequent period of rest are like the slopes of a bat in so far that is for example the end of the bed elevated. Or suspected to be taken at the various interventions and different positions that match my imagination more solutions than ever ...
Now finally, I will set on the eve of tomorrow's Procedure accordingly. Oh yes I am so ready, it does not believe a man! Now I have a tangible solution that will help me. Effective! It is logical, the inflammation in my brain and the  lesions in the brain, was one of the main reasons for my catastrophic vegetating. This is science at its best. No experiment! 


Getting out in the third procedure takes place in the house. Third in the operating room. Once there, I welcomed Dr. Ashish. I have the strength and confidence, he asks me to walk a few steps to assess my condition and assess. Instead of three schlüfriger laborious steps, I manage to maintain an already relatively gentle walk around the surgery table to overcome. It is much less painful to keep my spine straight. The surgery, I feel not very painful. Meanwhile, I learn to my great relief, to be located only 1 hour in the supine position and that one even in their own room will be!
Now after surgery I feel increasing discomfort. The pain is stronger in the port. My hip throbbing, pressure pain, numbness and tingling again massive. A strengthening of the paresthesia appears, and the legs get heavier and heavier. The next day is excellent, the relief has occurred. On day 2-3 after all the procedure again but I had reactions that were noticeably with severe physical pain. Particularly striking turn in all 12 cranial nerves. An extreme pressure on the brain pain is reported. Pressure on the ears. Soreness of the ribs and tactile responses in a number of inner organs. I want to emphasize that I have this pain all very well known. It is my interpretation of healing processes that are activated and present in an initial deterioration.
In addition to the procedures are still performed daily intramusclurar stem cell injections. Twice a day there is an intensive and professional physiotherapy. We now also run daily exercises over, in the truest sense of the word a balancing act. Self-confidence, confidence grow. The belief in the embryonic stem cells and my will to heal are noticeable. More and more companies are to be independent. A further significant reduction in pain is felt!The Green Park neighborhood, I'm already known as a spotted dog. Blonde, fair skin and fitted with a wheelchair, I fall on course. Friendly and exuberant "Namaste" Call me contrary halls! In the midst of the chaotic traffic and in the midst of the bustling activity are a normal course of operations.
The world has me back or I the world? Across the street, no problem. Nothing is impossible where there is a will there's a way. The confidence carries me.
The Nu Tech Mediworld, my clinic here is the protective bubble in which I can retire again. The fascinating and strange outside world draws me to recurring magical. Had I not spent years in "prison", more or less in isolation. My conclusion for this week: I'll be noticeably more strength, endurance and an alleviation of my signs of disease.
 
Independence and genuine willingness to help my fellow human beings are a great mix. The only drawback swollen knee, ankle and back pain occurring emerging from under the ongoing antibiotic therapy. To explain the Lyme bacteria can retreat to cysts and will have some surface proteins, even a biofilm which is difficult to accept the destruction of pathogens. Those complaints are so-called Herxheimer reactions, that side effect and a die of the toxins that are released. For detoxification, I take a cilantro( Chinese Parsley) and chlorella a certain type of algae. In addition to gastric protection, colostrum, vitamin Q 10 and vitamin B complex to Immunboost including one liter of electrolyte solution. On Friday evening a little highlight to patients in order to meet the dinner down in the newly renovated lobby. Other trips I can take, among other things, it goes to a great adventure center, the Select City Walk. Once or twice per week I get stem cells administered intravenously over my hands. I have cravings, which I only know from my previous pregnancies.
 
My fellow Lyme Kyla from California is close to your home. Relaxed, we are eagerly awaiting the completion Spect Scan. The Spect looks good, a significant improvement has occurred!
Migraine is the worst one ever, Kyla also has to suffer, and even had a massive attack to survive. I enjoy just as a pressure pain behind the eyes, and throbbing to create behind the forehead. Recovery periods are taken. Making Plans - I can not. I understand, even on very shaky legs to stand. It is not without a certain logic, the time is needed, more patience and more time. Some things are much better.

 I trust in the good science of embryonic stem cells.
All is well! Everything is possible.